Nur wenn das Bier innerhalb der Mauern eines Trappistenklosters unter der Aufsicht und Verantwortung der Mönche gebraut wird, darf es den Namen 'Trappistenbier' tragen. Ein Teil des Erlöses der La Trappe Biere geht an die Klöster in Indonesien und Uganda, die aus Koningshoeven hervorgegangen sind.
Als sich die Trappisten in der Nähe von Tilburg niederließen, lief es anfangs nicht so gut. Sie pachteten drei Bauernhöfe von einem Fabrikbesitzer, aber das Land war arm und die Arbeit brachte nicht genug ein, um davon zu leben. Einer der ersten Patres war der Sohn eines Münchner Brauers und gründete eine Brauerei. La Trappe ist heute für seine handwerklich gebrauten, schwereren Biere bekannt.
Trappisten haben eine starke Verbindung zur Natur. Darin zeigt sich auch der innovative und unternehmungslustige Charakter der Trappisten. So wurde zum Beispiel ein ausgeklügeltes Wasserfiltersystem installiert. Das Wasser wird teilweise durch Pflanzen gereinigt und an die Natur zurückgegeben. Bis 2025 wollen die Trappisten klimaneutral sein. Ein Ziel, das gut zu einem Orden passt, der es seit jeher versteht, auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren.
Praktische Informationen
Besucher können einen Teil des Gartens besichtigen, der sich rund um den Klosterladen und den Verkostungsraum befindet. Im Garten haben Sie einen Blick auf die Brauerei, die biologische Wasseraufbereitungsanlage und können eine Marienkapelle besichtigen. Der Eintritt in den Garten ist frei. Sie können im Gästehaus übernachten.